Schlafapnoe für immer heilen

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Eine Schnarchspange hilft bei gelegentlichen Schnarchproblemen

Falls man zu der Gruppe von Schnarchern gehört, die nur leicht bis mittelschwer schnarchen, kann eine Schnarchspange eine annehmbare Lösung sein. Wenn kein schweres Schnarchproblem vorliegt, verspricht eine solche Spange oft positive Resultate. Da den Schnarchattacken oft konkrete medizinische Ursachen zugrunde liegen, sollte man in jedem Fall erwägen einen Facharzt aufzusuchen. Es ist ratsam sicher zu stellen, dass keine Schlafapnoe vorliegt, bei der es im Schlaf zu häufigen Atemstillständen und weiteren ernsten Gesundheitsrisiken kommt. Im Zweifelsfall ist es immer besser, sich fachärztlich beraten zu lassen. Bei einer Untersuchung kann dann auch die Zweckmäßigkeit und der Nutzen einer Schnarchspange mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Für eine Schnarchspange gibt es zwei hauptsächliche Kategorien: Die klassische Protrusionsschiene die den Unterkiefer nach vorne verlagert und eine spezielle Spange, welche die Zunge stabilisiert. Letztere Idee ist eine jüngere Entwicklung. Für beide Kategorien gibt es heutzutage eine große Auswahl und man sollte sich in jedem Fall Testberichte und allgemeine Reviews der Produkte ansehen, um die beste Wahl zu treffen. Es gibt nämlich zahlreiche mögliche Optionen, die nicht immer genau dem persönlichen Bedarf entsprechen. Beide Arten der Schnarchspange können dabei befriedigende Resultate erzielen, wenn sie den individuellen Erfordernissen gerecht werden.

Eine Schnarchspange – Was genau ist das eigentlich?

Vorab kann man sagen, dass eine einfache Schnarchspange relativ gut funktioniert und vergleichsweise preisgünstig ist. Maßgefertigte Schienen haben höhere Erfolgsaussichten, sind aber auch deutlich teurer. Die sogenannte Protrusionsschiene hält den Kiefer in einer fixierten Position, während man schläft. Der Unterkiefer wird durch diese Vorrichtung leicht nach vorne gezogen. Somit soll verhindert werden, dass die Zunge im Schlaf zu weit nach hinten fallen und die Atemwege blockieren kann. Diese Schnarchspange kann entweder komplett fest sein oder durch kleine Scharniere flexibel gehalten sein, um ein natürliches Bewegen des Kiefers zu ermöglichen. Die Schnarchspange weist meistens einen Bügel auf, über den die Ober- und Unterkieferschiene miteinander in Kontakt sind. Dieser Bügel wirkt als Begrenzung gegen das Rückwärtsgleiten des Unterkiefers im Schlaf. So bleiben die Atemwege weitgehend offen und die Luftströmung kann ungehindert durch den Rachen verlaufen. Bei frei gehaltenen Atemwegen sollte Schnarchen zumindest gelindert werden. Bei manchen Protrusionsschienen können verschieden große Bügel eingesetzt werden, sodass der Benutzer die Lage des Unterkiefers individuell bestimmen kann. Eine Schnarchspange schafft demnach mehr Raum im Mund- und Rachenbereich und kann so das Schnarchgeräusch reduzieren.

Man kann sich bei der Schnarchspange im Normalfall auf sein Bauchgefühl verlassen und diese rezeptfrei kaufen und nutzen. Wird ein Facharzt zu Rate gezogen, besteht eine größere Sicherheit, dass die Schnarchspange fachmännisch angepasst und nach den individuellen Anforderungen angefertigt wird. Weiterhin hat der Arzt ein Auge darauf, ob die neue Vorrichtung entsprechend funktioniert. Wenn es Komplikationen mit anderen Bereichen im Mund gibt, müssen notwendige Anpassungen vorgenommen werden. Für den Anfang kann man sich natürlich trotzdem erst einmal für ein rezeptfreies Produkt entscheiden. So kann kostengünstig getestet werden, ob eine Schnarchspange überhaupt in Frage kommt. Vor der Nutzung und Kauf eines rezeptfreien Artikels sollte man sich aber trotzdem von seinem Arzt beraten lassen.

Es ist nicht nötig sich bei einer rezeptfreien Schnarchspange über die korrekte Passform Sorgen zu machen. Diese kann relativ einfach zu Hause angepasst werden. Eine solche Anti-Schnarchhilfe ist nämlich in der Regel aus formbarem Material. Um diese auf die eigenen Kiefer abzustimmen, muss man die Schnarchspange nur für ca. 20 Sekunden in kochendes Wasser halten. Anschließend wartet man, bis diese auf eine sichere Temperatur abgekühlt ist. Daraufhin wird sie in den Mund gesteckt und man muss für ein paar Sekunden darauf beißen. Das formbare Material passt sich so den Zähnen an und man erhält eine individuelle Protrusionsschiene. Für diesen Vorgang gibt es diverse Tutorials, die im Internet verfügbar sind.

Eine Schnarchspange für den Kiefer – Die Beurteilung

Die Schnarchspange für den Kiefer kann verrutschen, wenn man ein sehr rastloser Schläfer ist und sich somit nachts viel bewegt. Um dies zu verhindern, kann man auch zu einer speziellen Schnarchspange greifen, welche die ausschließlich die Zunge fixiert. Diese Anti-Schnarchhilfe bleibt in der Regel fest an Ihrem Platz, egal wie unruhig man schläft. Die klassische Protrusionsschiene kann zudem Schmerzen verursachen, weil Sie den Kiefer in einer festgelegten Position hält und nicht flexibel ist. Die Kiefergelenkköpfchen können bei langfristiger Verwendung sogar geschädigt werden, da diese durch die Vorverlagerung in eine andauernde Luxationsstellung gebracht werden. Eine verbesserte Version mit Scharnieren ist leider auch nicht Gelenkschonender. Sie schafft zwar etwas mehr Bewegungsfreiheit, ist allerdings anfälliger für ein eventuelles Brechen. Mittlerweile gibt es durchaus Produkte, die versuchen diese Nachteile zu beheben und aufs Feinste einstellbar sind. Licht am Ende des Tunnels gibt es hier also allemal.

Die Vorteile der Schnarchspange für die Fixierung des Kiefers sind, dass sie in vielen Fällen klinisch erprobt ist und das Schnarchen nachweislich reduzieren kann. Weiterhin erlaubt eine Vielzahl von Produkten die Atmung durch den Mund und die Nase, da es immer häufiger ein Loch an der Vorderseite der Spange gibt. Weiterhin ist der Wettbewerb zwischen den Herstellern vergleichsweise ausgeprägt und sorgt dafür, dass entsprechende Produkte immer weiter entwickelt und immer günstiger werden. Zusätzlich sind viele der angebotenen Produkte ausgiebig getestet und enthalten in der Regel keine gesundheitsschädlichen Stoffe.

Die Schnarchspange für die Zunge – eine Alternative?

Die Schnarchspange, welche die Zunge fixiert zeichnet sich durch angenehmeren und schonenderen Gebrauch aus. Diese Spange weist einen sanften Saug-Mechanismus auf, der die Zungenspitze leicht nach vorne zieht und während des Schlafens dort hält. Dies führt dazu, dass die Zunge nicht nach hinten rutschen und die Atemwege verengen kann und somit genug Platz bleibt, um dem Schnarchgeräusch vorzubeugen. Im Gegensatz zur Protrusionsschiene wird man dazu gebracht nachts durch die Nase zu atmen und beugt so einem trockenen Rachen vor. Schnarcht man also aufgrund einer Atemwegsblockierung durch die Zunge, ist diese Art der Schnarchspange perfekt geeignet.

Die Schnarchspange, welche die Zunge fixiert irritiert weder Zähne noch den Kiefer und ist leicht, sicher und flexibel. Diese Schnarchspange über Nacht zu tragen, ist für manche etwas komfortabler, als eine Protrusionsschiene zu benutzen. Dies ist natürlich individuell und ist je nach Person und dessen Empfindungsvermögen stets unterschiedlich. Diese Schnarchspange hält die Zunge dort wo sie hingehört und kann sich auch natürlich anfühlen. Nachteile bestehen nur, wenn aus bestimmten Gründen nicht durch die Nase geatmet werden kann kann. Bei Allergien oder verengten Nasenlöchern, ist eine Schnarchspange für den Kiefer sinnvoller. Außerdem könnte es anfangs zu einer minimalen Ansammlung von Speichel und Irritationen an der Zungenspitze kommen, welches beides jedoch nach einer kurzen Gewöhnungsphase schnell verschwindet.

Je nachdem welche Schnarchspange schließlich die Richtige ist, erfüllen beide ihren Zweck und können das Schnarchen erfolgreich reduzieren oder sogar vollständig eliminieren. Man sollte die bevorzugte Variante ausprobieren, da ein gesunder Schlaf eine bessere Lebensqualität ermöglicht.