Nasenspray

Nasenspray kann Abhilfe schaffen

Bei lautem Schnarchen leidet der Schlafende selbst unter dem fehlenden gesunden Schlaf und der Bettnachbar unter der Geräuschkulisse. Wenn das Schnarchen allergie- oder erkältungsbedingt ist, empfehlen sich in diesen Fällen Kurzzeittherapien mittels gut geeigneter Nasensprays. Die verstopfte Nase wird befreit und die Nasenatmung fällt dann leichter, so dass sowohl der Schnarcher als auch der Partner zumindest eine ruhigere Nacht haben. Für einen erfolgreichen und aktiven Tag ist es von immenser Bedeutung, dass sich Körper und Geist in der Nacht ausreichend erholen können.

Ist die Nase dicht und dadurch die Nasenatmung gestört, beginnt man automatisch im Schlaf den Mund zu öffnen und auf Mundatmung umzustellen. Das Nasenspray setzt im Rachen an, wo das Problem des Schnarchens entsteht. Schon nach wenigen Sprühstößen fühlt der Betroffene Erleichterung und die Nase wird frei. Das Mittel befeuchtet Nasen- und Rachenschleimhäute, macht sie geschmeidig und strafft die Rachenmuskulatur. Dadurch wird das für lautes Schnarchen verantwortliche, geräuschvolle Vibrieren des Gaumensegels reduziert. Nasenspray ist einfach anzuwenden, wirkt schnell und effektiv und ist weitgehend frei von Nebenwirkungen. Von längerer Anwendung (über 1 Woche) ist jedoch dringend abzuraten, da sich bei manchen Betroffenen ein Gewöhnungseffekt oder sogar eine Abhängigkeit einstellen kann. Forschungsergebnisse bestätigen, dass die Benutzung von Nasenspray gegen das Schnarchen bei drei Viertel der teilnehmenden Anwender Wirksamkeit zeigte und sie zumindest weniger oder gar nicht mehr schnarchten. Nasenspray hat eine handliche Größe und kann dadurch auch problemlos auf Reisen in der Hand- oder Hosentasche mitgenommen werden. Deshalb kann es auch außerhalb der heimischen Räume seinen Zweck erfüllen und gereizte Nasenschleimhäute zügig abschwellen lassen. Medikamentöse oder naturbelassene Nasensprays sind und bleiben in jedem Fall Produkte, die gegen Schnarchen und Atemstörungen helfen, aber aufgrund der Abhängigkeitsgefahr nur wenige Tage angewendet werden sollten.

Nasenspray hilft bei erkältungsbedingtem Schnarchen

Auch die korrekte Schlafposition (Seiten- oder Bauchlage) unterstützt die positiven Effekte auf die Nasenatmung durch das Spray. Schläft man bei gestörter Nasenatmung in Rückenlage, sind laute Schnarchgeräusche vorprogrammiert. Hier helfen entsprechende Atemübungen.

Um die Seitenlage zu stabilisieren bzw. den Schlaf auf der Seite zu fördern, ist ein sogenanntes Seitenschläferkissen oder auch eine spezielle Nackenrolle eine wichtige Hilfe. Bei der Nackenrolle ist darauf zu achten, dass sie die richtige Stärke hat und den Winkel zwischen Hals und Schulter gut ausfüllt. Nachts haben Seitenschläfer eine deutlich bessere Atmung als Ruhesuchende in anderen Schlafpositionen. Um Magenproblemen vorzubeugen, empfiehlt sich Folgendes: Wer auf der linken Seite schläft, verhindert den Säure-Rückfluss vom Magen in die Speiseröhre und vermeidet dadurch das unangenehme Sodbrennen.

Nasenspray hilft gegen Schnarchen bei allergischen Reaktionen

Es gibt in der Nase durchaus vielfältige Strukturen, die den Luftstrom behindern und als Ursache von Schnarchen in Frage kommen können. Auch wenn sich die eigentlichen Geräusche für das Schnarchen selten direkt in der Nase entwickeln, können sie den Luftstrom im oberen Luftwegbereich so verändern, dass es zu massiven Störungen kommt. Zu diesen Veränderungen, die das Schnarchen begünstigen, gehören z.B. Nasenscheidewandverkrümmungen, knöcherne Sporne, große Nasenmuscheln, aber auch vorübergehende Schwellungen durch Schnupfen und Allergien.

Allergiker, die an Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie usw. erkrankt sind, schnarchen häufiger, weil sie unter einer schneller anschwellenden Schleimhaut leiden als Nichtallergiker. Auch bei allergischen Reaktionen, die ebenso wie Schnupfen eine Nasenverstopfung und Atembeschwerden auslösen, kann Nasenspray hilfreich sein. Probleme mit dem Schnarchen werden hierdurch eingeschränkt und eine leichtere Atmung ermöglicht. Zudem löst Nasenspray den Druckschmerz im Kopf, der durch eine verstopfte Nase entstehen kann.

Da Allergiker auf verschiedenste Stoffe aus ihrer Umwelt reagieren, kommt es zu einer Überempfindlichkeitsreaktion ihres Körpers durch verschiedenste Faktoren. Getestete Allergiker wissen selbst am besten, was zum Anschwellen ihrer Nasenschleimhaut führt. Das können Pollen und Gräser, Hausstaub, Tierhaare oder ähnliches sein. Sobald sie mit ihrem Allergiefaktor in Berührung kommen, werden in der Folge auch Probleme mit der Nasenatmung auftreten. Das nächtliche Schnarchen wird dann nicht ausbleiben.

Die Schwellung der Nasenschleimhäute bedingt, dass durch einen Widerstand eingeatmet werden muss. Dies hat zur Folge, dass die Lunge nicht ausreichend mit Atemluft versorgt wird. Die Nase und der Rachenraum ziehen sich hierdurch zusammen. An den entsprechenden Engstellen in den Atemwegen kommt es dann zu Verwirbelungen des Luftstroms, die das Gewebe im Nasen- und Rachenraum in Vibration versetzen. Das allseits bekannte und gefürchtete Schnarchgeräusch macht sich dann bemerkbar.

Die Benutzung eines guten Nasensprays könnte in den oben genannten Fällen als gängiges Ritual vor dem Schlafengehen zur Reduzierung des Schnarchproblems beitragen. Das Nasenspray sollte deshalb immer griffbereit für die Nacht auf dem Nachttisch stehen. Bei gravierenden Schlaf- und Müdigkeitsproblemen, sollte allerdings ein Arzt aufgesucht werden, da auch eine Erkrankung wie Schlafapnoe bestehen kann.

Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf ist überlebenswichtig

Ein gesunder Schlaf ist wichtig, um am Tag funktionieren zu können. Die Qualität der Erholung in der Nacht bestimmt maßgeblich mit, wie leistungsfähig und ausgeglichen man am Tag ist. Erholsamer Schlaf trägt dazu bei, dass eine körperliche, psychische und geistige Regeneration stattfinden kann. Nur wer ausreichend schläft ist in der Lage, sich zu konzentrieren und sein Gedächtnis voll zu fordern. Während der Tiefschlafphase werden viele Informationen verarbeitet und dem Langzeitgedächtnis übermittelt. Für die Fähigkeit zu lernen ist ein gesunder Schlaf somit von erheblicher Bedeutung. Auch das Immunsystem wird durch ausreichend Schlaf gestärkt, so dass gut ausgeschlafene Menschen besser vor Krankheiten geschützt sind.

Gesunder Schlaf – wie viel Schlaf ist angemessen?

Jeder Mensch verbringt etwa ein Drittel seines Lebens mit Schlafen. Generell haben Studien nachgewiesen, dass ungefähr sieben bis neun Stunden Schlaf ausreichend sind. Dennoch gestaltet sich das individuelle Schlafbedürfnis bei Jedem anders. Kleine Kinder schlafen sehr viel, während ältere Menschen wiederum mit weniger Schlaf auskommen. Es ist wichtig, sein persönliches Maß zu finden. Ein gesunder Schlaf ist dann gegeben, wenn man am nächsten Tag gut ausgeruht ist, ausreichend Energie besitzt und seine volle Leistungsfähigkeit abrufen kann. Wurde die optimale Schlafdauer gefunden, sollte diese unabhängig von der vorgegebenen Norm beibehalten werden.

Was passiert, wenn gesunder Schlaf auf Dauer fehlt?

Dauerhafter und chronischer Schlafmangel kann sich auf den gesamten Alltag, das körperliche Wohlbefinden und die Psyche auswirken. Angstzustände und Depressionen können verstärkt werden. Auch die Konzentrationsfähigkeit lässt erheblich nach. Jeder Körper benötigt Regenerationsphasen, um die Leistungsfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten. Nicht zuletzt kann Übermüdung im Straßenverkehr oder auf der Arbeit zu einem nicht mehr überschaubaren Risikofaktor werden. Betroffene, die an dauerhaftem Schlafmangel leiden, sollten daher einen Arzt konsultieren. Dieser wird mithilfe geeigneter Untersuchungsmethoden nach den möglichen Ursachen des Schlafmangels suchen.

Die verschiedenen Schlafphasen des gesunden Schlafs

Der gesunde Schlaf unterteilt sich in verschiedene Phasen, die der Körper während der Nachtruhe durchläuft. Schläft man ein, schaltet der Körper bildlich gesprochen erst mal einen Gang zurück. Hierfür werden Blutdruck, Atemfrequenz und auch der Puls heruntergefahren. Nach dem Einschlafen geht der Körper in einen leichten Schlaf über, gefolgt von einem tieferen Stadium. Erst im Anschluss folgt die Tiefschlafphase, aus der heraus der Mensch in die REM-Phase (Rapid Eye Movement-Phase), auch Traumschlafphase genannt, gelangt. Während der REM-Phase ist das Gehirn besonders aktiv. Hier werden die Erlebnisse und Informationen verarbeitet, mit denen man während des Tages konfrontiert wurde. Dieser Schlafzyklus wiederholt sich mehrmals innerhalb einer Nacht, wobei die unterschiedlichen Phasen verschieden lang ausfallen können.

Gesunder Schlaf erfordert eine gute Schlafhygiene

Unter dem Begriff der Schlafhygiene werden verschiedene Verhaltensregeln für einen gesunden Schlaf zusammengefasst, an die man sich halten sollte. Auch wenn sich Schlaf nicht erzwingen lässt, so kann das eigene Verhalten dennoch zu einem erholsamen und ruhigen Schlaf beitragen. Ein gesunder Schlaf ist für die Erholung des Körpers von großer Bedeutung. Zur Schlafhygiene im Hinblick auf einen guten und ruhigen Schlaf gehören regelmäßige Schlafzeiten. Beim Schlafen empfiehlt sich auf eine angenehme Raumtemperatur, frische Luft und abgedunkelte Räume zu achten. Auch die Ernährung spielt eine große Rolle, daher sollte vor dem Zubettgehen auf schwer verdauliche Speisen verzichtet werden. Darüber hinaus kann der Genuss von Nikotin, Alkohol und Koffein den Schlaf negativ beeinflussen. Obwohl Alkohol bekanntlich müde macht, hindert er den Körper daran, in den für die Regeneration wichtigen Tiefschlaf zu gelangen. Sportliche Aktivitäten sollten etwa zwei Stunden vor der Nachtruhe nicht mehr ausgeübt werden, damit der Körper ausreichend Zeit hat, um abzuschalten.

Sinnvoll kann es auch sein, sich ein Einschlafritual anzueignen. Dies kann das Lesen eines Buches oder das Hören von ruhiger Musik sein. So kann sich der Körper jeden Abend auf das Zubettgehen einstellen. Liegt man länger als 15 Minuten wach, ist es besser noch einmal aufzustehen, um etwas umherzulaufen und sich dann wieder ins Bett zu legen. Das Bett sollte nur zum Schlafen aufgesucht werden. Aus diesem Grund ist es auch nicht empfehlenswert im Schlafzimmer fernzusehen. Selbstverständlich haben auch Handy, Tablet & Co. nichts im Bett zu suchen. Diese elektronischen Geräte lenken davon ab zur Ruhe zu kommen. Zudem stellen sie eine unnötige Lichtquelle dar, die den Schlaf negativ beeinflussen.

In vielen Fällen kann auch der Besuch einer Schlafschule helfen, wieder einen gesunden Schlaf zu finden. Bei einer Schlafschule handelt es sich um ein Seminar, in dem den Interessierten die moderne Schlafforschung näher gebracht wird. Diese Kurzzeittherapie zeigt den Teilnehmern, wie sie selbst die Kontrolle über Ihre Nachtruhe zurückgewinnen, um besser schlafen zu können.

Schlafapnoe verhindert eine ungestörte Nachtruhe

Der erholsame Schlaf kann von verschiedenen Faktoren beeinträchtigt werden. Dies kann unter anderem eine schlechte Schlafatmosphäre sein. Auch Probleme und Stress sorgen dafür, dass der Körper nicht zur Ruhe kommt. Wichtig für eine ausreichende Erholung in der Nacht ist eine ungestörte Atmung. Kommt es zu einem Verschluss der Luftwege, kann es zu einer obstruktiven Schlafapnoe, also zu Atemaussetzern im Schlaf kommen. Hierfür sind meistens eine Kieferfehlstellung (Dysgnathie) und erschlaffte Muskeln im Mund- und Rachenraum verantwortlich. Zunge und weicher Gaumen können sich dadurch nach hinten verlagern und den Luftweg verengen, was zum Schnarchen und zu Atemaussetzern führt. Wird der Luftweg gänzlich versperrt, kann der Betroffene nicht mehr ein- und ausatmen. Dadurch wacht der Schlafende auf und ringt nach Luft. Interessanterweise werden diese nächtlichen Aufwachreflexe von den Betroffenen in der Regel nicht bewusst wahrgenommen. Die Weckreaktionen werden durch die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin oder Cortisol ausgelöst, um den Schlafenden vor einem plötzlichen Erstickungstod zu schützen. Die Atemaussetzer führen dazu, dass der gesunde Schlaf gestört ist und somit die gewünschte Erholung nicht erfolgen kann. Ein regenerativer Schlaf ist daher für Schlafapnoiker ohne unterstützende Therapie nicht möglich. Eine Beatmungsmaske kann hier Abhilfe schaffen und die Symptome lindern, damit wieder ein guter Schlaf stattfinden kann. Eine dauerhafte Besserung und Unabhängigkeit von Hilfsmitteln und technischen Apparaten ist aber nur denkbar, wenn die Ursachen dieser Krankheit beseitigt werden.